Die Entstehung von PS-BIBLIO
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Entstehung des Programms

PS-BIBLIO geht zurück auf ein dBASE-Programm, das seit 1988 in einem Sindelfinger Gymnasium zur Verwaltung der Schüler- und Lehrerbibliothek entwickelt wurde. 1992 wurde das Programm so erweitert, dass es in einer Stadtteilbücherei eingesetzt werden konnte. Der Hintergrund: In Sindelfingen sollten aus Kostengründen zwei Büchereifilialen geschlossen werden, was die Bürger der betroffenen Stadtteile aber nicht hinnehmen wollten. In dieser Situation ermöglichte PS-BIBLIO die Abtrennung von der Hauptstelle und die Verwaltung der Büchereien im Eichholz und am Goldberg durch ehrenamtliche Kräfte.

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Die Daten konnten aus dem in Baden-Württemberg landeseinheitlich verwendeten Programm BIWES übernommen werden. Dieses ist zwar sehr mächtig, weist aber doch ein paar Schwächen auf, die wir bei der Neuprogrammierung vermeiden wollten. So werden z.B. nur Großbuchstaben verwendet, was die Lesbarkeit deutlich beeinträchtigt. Aus Gründen der Kompatibilität haben wir mit den Daten auch den Algorithmus zur Erzeugung von Prüfziffern nach dem Modulo-11-Verfahren von BIWES übernommen.

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Es war selbstverständlich, dass PS-BIBLIO mit moderner Hardware zusammenarbeiten sollte. Schließlich war die Leitidee bei der Entwicklung, ein leicht verständliches und komfortables Instrument für die Verwaltung von Bibliotheken zu schaffen, das auch von Nicht-Fachkräften auf Anhieb verstanden werden sollte. Inzwischen waren die OCR-Lesegeräte allerdings schon von der Entwicklung überholt worden und die Barcode-Technik hatte Einzug gehalten. PS-BIBLIO setzte deshalb von vornherein auf den Strichcode. Das Programm nimmt Eingaben wahlweise vom Scanner oder von der Tastatur entgegen, wodurch eine wichtige Voraussetzung für die effektive Ausleihe gegeben ist.
Zahlreiche Büchereien lernten die Vorzüge von PS-BIBLIO schätzen und arbeiteten gern damit. Das Programm wurde laufend erweitert und verbessert und erfüllte so immer mehr Kundenwünsche. Immer häufiger kamen allerdings auch Anfragen, ob nicht in absehbarer Zeit mit einer Version für Windows zu rechnen sei.

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Inzwischen gab es auch ein leistungsfähiges Entwicklungswerkzeug zur Portierung von Clipper-Programmen nach Windows: CA Visual Objects. Auch wenn es nicht so verbreitet ist wie Delphi oder Visual Basic, so zeichnet es sich durch ein modernes Konzept aus und gestattet dem Entwickler größtmögliche Flexibilität.
Personell wurde das Familienunternehmen paidosoft durch Alexander Schmitt verstärkt, der durch sein Studium der Medieninformatik das nötige Know-how mitbrachte. Und so entstand nach und nach die hier vorliegende Version PS-BIBLIO 4.0, die nun endlich den Bedienungskomfort von Windows konsequent ausnützt.
Selbstverständlich ist damit die Entwicklung des Programms nicht abgeschlossen. Erneut werden im Dialog mit den Anwendern und Anwenderinnen Anpassungen vorgenommen und Erweiterungen eingefügt werden. Wir laden Sie an dieser Stelle herzlich ein, von diesem Angebot regen Gebrauch zu machen und mit Kritik und Anregungen nicht hinterm Berg zu halten, damit PS-BIBLIO ein immer besserer Freund der Bibliotheken und Bücherliebhaber wird.







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